Boden Hahn – Wir machen (Ihren) Boden gut!

Öffentliche Einrichtungen – Praxen, Kliniken, Kindergärten, Senioreneinrichtungen und Verwaltungen

Zu den öffentlichen Einrichtungen zählen Arztpraxen und Kliniken genauso wie Kindergärten / Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen und die Verwaltung. So unterschiedlich wie die Gebäude sind auch die Anforderungen. Gemeinsam haben sie jedoch, dass sie ein intensiven Beanspruchung ausgesetzt sind. Dadurch lassen sich, über die Jahre gesehen, Gebrauchsspuren praktisch nicht vermeiden.

Für jeden Bereich eine Lösung

Fußböden in Krankenhäuser und Kliniken
Eine Frage, die die meisten Facility Manager in Krankenhäusern und Kliniken sehr beschäftigt ist die Frage nach dem Bodenbelag. An ihn werden sehr komplexe Anforderungen gestellt.

Es gilt nicht nur sehr strenge Hygienevorschriften zu beachten, sondern für die verschiedenen Nutzungsbereiche werden spezielle Eigenschaften vorausgesetzt. Außerdem sollte der Bodenbelag langlebig, strapazierfähig, rutschfest und leicht zu reinigen sein. Wichtig sind ferner eine gute Begehbarkeit und geringe Schadstoffemissionen.

Vinyl- (PVC), Linoleum- und Kautschukböden (Gummi) werden sehr häufig in Krankenhäusern und Kliniken verwendet. Um die grundsätzliche Eignen zu bewerten, sind folgende Faktoren wichtig: Beständigkeit, Abriebfestigkeit, Chemikalien, Desinfizierbarkeit, Brennbarkeit, Elektrostatik und Rutschsicherheit (Unfallgefahren für Patient oder Personal). Der Reinigungsaufwand sollte auch berücksichtigt werden: Wie ist das Anschmutzungs- und Reinigungsverhalten, der Beschichtungs- und Pflegebedarf des Produkts.

Für die Gesundheit ist außerdem die Raumluftqualität relevant, d.h. wie hoch sind die Emissionen (Ausgasungen) aus Belag und Verklebung. Welche Emissionen entstehen durch Reinigung und Desinfektion oder im Fall eines Brandes. Besonders die Raumluftqualität gilt es in Krankenhäusern zu beachten, weil sich hier Menschen mit einem geschwächten Immunsystem aufhalten. Aber auch die Gesundheit am Arbeitsplatz ist es wichtig, eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten.

Abschließend gilt es die Frage der Optik und Akustik zu berücksichtigen. Schafft die Raumgestaltung eine Atmosphäre welche die Genesung des Patienten unterstützt? Wie wirkt die Gestaltungauf das Personal, deren täglicher Arbeitsbereich das Krankenhaus ist?

Je weiter wir uns dem medizinischen Bereich nähern, desto höher werden die Anforderungen an Hygiene und Arbeitsschutz.

Die einzelnen Bereiche

Empfangs- und Wartebereich

In Kliniken sehen Fußböden oft sehr sterill aus. „Sieht aus wie ein Krankenhausflur“ – diesen Satz ist oft zu vernehmen, wenn Fußböden aus grauem Linoleum beschrieben werden. Diese Böden sind zwar funktional, jedoch eher trist. Es gibt jedoch auch andere Lösungen. Mit frischen Farben und Mustern lassen sich Krankenhauskorridore viel freundlicher und eleganter gestalten. Hier kann auch mit verschiedenen Belägen wie beispielsweise Teppichboden, Kork oder Holz ohne Probleme gearbeitet werden.

Hier spielt die Ästhetik eine wichtige Rolle: Wie wird der Patient empfangen? Der erste Eindruck fählt auch für den Patienten. Beispielsweise kann ein Teppichboden im Wartezimmer eine warme Atmosphäre schaffen und den Trittschall dämmen. Das trägt wesentlich zur Entspannung bei.

Auf der anderen Seite wird der Boden im Eingangsbereich stark frequentiert und sollte deshalb auch widerstandsfähig und gut zu reinigen sein. Vorstellbar sind hier beispielsweise PVC-Beläge in Holzoptik oder eine Lösung auf Epoxidbasis.

Ärtzliches Sprechzimmer ohne Untersuchungen

Hier besteht noch einmal die Möglichkeit durch die Materialauswahl den Räumlichkeiten eine individuelle Note zu geben. Laminat, Holz und Teppich eignen sich hier. Pragmatischer wäre eine Umsetzung mit PVC-Beläge in Holzoptik oder eine Lösung auf Epoxidbasis.

Untersuchungszimmer

Nicht jeder Bodenbelag eignet sich im Behandlungsbereich von Kliniken und Praxen. Denn er darf nicht empfindlich auf Desinfektionsmittel und Säure reagieren. Außerdem gelten hier eine besonders strenge Hygienevorschriften. Neben Linoleum oder PVC eignen sich hier ebenfalls Lösung auf Epoxidbasis. Die letztgenannten eignen sich ebenfalls für OP-Räume und andere Bereiche mit vielen Geräten. Die Bodenbeschichtung bietet auch elektrostatisch ableitfähige Möglichkeiten.

Klinikflure, Übergangsbereiche und Sanitärräume

Auch für Klinikflure und andere Übergangsbereiche, die auch noch starken Belastungen durch die Räder von Betten oder Essenswagen ausgesetzt sind, kommen meist sehr robuste Beläge infrage. Für Sanitärräume eignen sich beispielsweise PVC oder eine Beschichtung mit Epoxidharz. Dieses Material, das im flüssigen Zustand aufgetragen wird, lässt sich sehr gut einfärben und bildet einen fugenlosen Belag.

Patientenzimmer

Gerade bei längeren Klinikaufenthalten ist es mittlerweile nachgewiesen, dass eine häusliche Atmosphäre im Krankenzimmer die Heilung fördert. Aus diesem Grund bemühen sich Kliniken, um darum die Ausstattung von Patientenzimmern zu erhöhen.

Somit werden immer öfter auch Parkett und Teppichboden verlegt. Andererseits wird hier auch behandelt und dadurch wird der Boden ganz schön gefordert.

Das Material sollte möglichst langlebig sein. Es bedeutet viel Aufwand Bodenbeläge auszuwechseln und in einer Klinik unangenehme Einschränkungen für Personal und Patienten.

Fußböden in Seniorenzentren
Unterschiedliche Studien belegen, dass der Bodenbelag einen großen Einfluss auf die Bewohner von Senioren- und Pflegezentren hat. Ein „guter“ Boden trägt entscheidend zu deren Wohlbefinden bei. Was ist ein guter Boden? Er ist sowohl schön als auch richtig und gesund. Richtige, gesunde und schöne Böden verleihen den Menschen Haltung und Würde.

Was definiert jetzt aber „gesunde“, „schöne“ und „richtige“ Böden? Prof. Rudolf Schricker, Präsident des Bundes der deutschen Innenarchitekten grenzt diese drei Begriffe wie folgt von einander ab:

„Schöner“ Boden nehmen emotionale Beziehungen zu den Menschen auf. Identifikation und Neugierde sind lebenserhaltende und aktivierende Faktoren im Bezug kranker Menschen in gesundmachenden Räumen.

„Richtige“ Böden (…) sind verifiziert, zertifiziert und entsprechen allen Normen. Gerade im Einsatzbereich dementer Menschen sind diese (…) Qualitätssiegel Ausdruck von Verlässlichkeit und Garantie.

„Gesunder“ Boden ist Hoffnung, Aufmunterung und Motivation gleichzeitig.

Kriterien bei der Wahl des Bodenbelags

Aufgrund von Sehschwäche, Stolpergefahr und Gangunsicherheiten orientieren und erden sich ältere Menschen häufig am Boden. Motorische Beeinträchtigungen sorgen für eine bedächtige Fortbewegung, bei der die Füße schlecht oder gar nicht mehr angehoben werden. Verschiedene Alterserkrankungen führen zu Trippelschritten, schlurfendem Gang bei gebeugter Körperhaltung und zu Verzögerungen beim Loslaufen und Anhalten. Sehschwächen bedingen eine stärkere Empfindlichkeit der Augen und nachlassende Anpassung an Veränderung der Lichtverhältnisse. Daraus resultieren eine erhöhte Vorsicht bei der Fortbewegung und eine aufmerksame Betrachtung des Bodens zur Vermeidung von Stürzen.

Als großflächiges und damit optisch prägendes Gestaltungselement stellt der Bodenbelag die Grundlage für das gesamte Farb- und Materialkonzept der Wohn- und Pflegeeinrichtungen dar.

Glatte und glänzende Böden blenden, spiegeln und verunsichern. Rutschhemmende Beläge dienen der Vermeidung von Stürzen.

Zu den weiteren Kriterien zählen unter anderem hygienische Anforderungen, pflegeleichte Reinigung und Anschaffungs- und Betriebskosten. Weiterhin sind Langlebigkeit sowie zunehmend auch nachhaltige, ökologische Produktion und Materialqualität zu beachten. Die Bewohnereinheiten in Pflegeeinrichtungen werden zunehmend kleiner. Aus diesem Grund lösen Wohnlichkeit und Alltagsnormalität die Krankenhausatmosphäre zunehmend ab. Diese wird durch optische, akustische und gestalterische Qualität abgelöst.

Sicherheit bieten und Vertrauen aufbauen

Bedingt durch die schlechtere Sehkraft stürzen ältere Menschen häufiger und diese Stürze sind oft sehr schwer. Ein Drittel der Menschen im Alter über 65 Jahren fällt mindestens einmal im Jahr. In der Altersgruppe über 80 Jahren sind es sogar zwei Drittel. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig der älteren Generation das Gehen in Pflegeheimen einfacher und sicherer zu machen. Durch die Unterstützung der kognitiven Fähigkeiten werden alle Körperfunktionen und der Geist anregt. Wenn ältere Menschen nicht mehr gehen, verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand.

Somit trägt eine sichere und gesunde Umgebung der Bewohner zu einer Verschlechterung ihrer kognitiven Fähigkeiten bei. Es gibt verschiedene Wege für ein sicheres Gehen der Bewohner von Pflegeheimen zu sorgen:

  • Innenraumgestaltung und kontrastreiche Umgebung bei schlechtem Sehvermögen und Angstgefühlen: Menschen sollen durch den Bodenbelag angeregt werden, zu gehen oder zu laufen. Zur Orientierung können den Bewohnern Farbkontraste in diesen Bereichen helfen. Für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen sind plötzliche Wechsel in den Bodenbelägen ein großes Hindernis. Komplexe Muster oder dunkle Farben können bei Demenzkranken Ängste auslösen. Aus diesem Grund ist es am besten, wenn bei Bodenbelägen komplexe Muster und dunkle Zonen in einem Flur vermieden werden.
  • Beruhigende, mühelos begehbare sowie rollstuhlgerechte Bereiche und Bodenbeläge regen zum Gehen an: Ein Boden mit niedrigem Rollwiderstand und gutem Begehkomfort ist sowohl für die Bewohner als auch für das Pflegepersonal wichtig. Die Transitbereiche und Flure müssen breit genug sein, um Rollstühle und Betten problemlos durchschieben zu können. Stellen zum Ausruhen und hohe sichtbare Handläufe sind wichtig, um ältere Menschen zu beruhigen.
  • Rutschgefahr vermeiden: Wo Menschen barfuß laufen (beispielsweise in Badezimmern) ist es sinnvoll Sicherheitsbeläge zu verwenden.
Kostenkontrolle bei immer knapperen Etats

Für alle Pflegeheime ist es eine Herausforderung die Kosten optimal in Griff zu halten. Bodenbeläge können dabei helfen Pflegeheime effizienter zu verwalten, Kosten zu senken und die Arbeit für das Personal leichter zu machen:

  • Leistungsfähigkeit des Personals: Für das Personal ist die Arbeit im Pflegeheim ausgesprochen anstregend. Eine bessere Arbeitsumgebung sorgt für weniger Stress und Müdigkeit. Unsere Bodenbeläge bieten einen niedrigeren Rollwiderstand gegenüber Betten, Rollwagen und Rollstühlen. Außerdem sorgt diese Eigenschaft für mehr Begehkomfort.
  • Reinigung und Pflege: Die Kosten für Reinigung und Pflege belaufen sich oft auf das Zehnfache des ursprünglichen Preises für den Kauf und die Verlegung des Bodenbelags. Anders formuliert: Reinigung und Pflege kosten nach 2 Jahren genauso viel wie der Bodenbelag selbst. Eine Bodenbelagslösung mit geringerem Pflegeaufwand ist für Pflegeheime folglich eine langfristige Investition. Hier bietet unsere Lösung auf Epoxidbasis eine gute Lösung:
    • Sie sind widerstandsfähig gegenüber Abrieb und  somit auch für stark frequentierte Bereiche geeignet. Zusätzlich brauchen Sie keine ergänzenden Einpflege- oder Beschichtungsmaßnahmen.
    • Sie sind widerstandsfähig gegenüber Eindrücken.
    • Die Oberflächen sind glatt und wasserdicht und deshalb pflegeleichter.
    • Sie sind besonders fleckenbeständig und widerstandsfähig gegenüber Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie gegenüber Urin.
Kindertageseinrichtungen und Schulen
Der Boden in Schulen und Kindertageseinrichtungen wird tagtäglich einem Härtetest unterzogen, denn Schmutz und vor allem Sand strapaziern die Oberfläche extrem. Dadurch wird er schnell unansehnlich. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass er sich schnell und hygienisch reinigen lässt. Mit einer Bodenbeschichtigung in Kindertagesstätten und Schulen gelingt das besten. Das gelingt am besten, wenn Sie eine Bodenbeschichtung auftragen. Sie sind Flüssigkeiten undurchlässig und vollkommen nahtlos. Die Böden lassen sich mit einem Wischer und sauberem Wasser schnell und einfach reinigen.

Gesetzliche Vorschriften für Schulen und Kindertagesstätten

Die Gesetzliche Unfallversicherung veröffenlichte für Schulen und Kindertagesstätten jeweils eine Unfallverhütungsvorschrift, die sich auf Bauteile und Gebäude der Schule bzw. der Kidertageseinrichtung bezieht sowie auf die baulichen Auflagen auf dem Außengelände. Dazu zählen auch die Fußböden.

Schulen
Die Bodenbeläge müssen entsprechend der Eigenart der schulischen Nutzung rutschhemmend sein. Stolperstellen sowie auf Einzelstufen sind in Aufenthaltsbereichen von Schülerinnen und Schülern zu vermeiden. Nicht vermeidbare Einzelstufen sind so zu gestalten, dass sie sich von den angrenzendene Flächen deutlich unterscheiden. Beispielsweise lässt sich das durch kontrastierende Farben, eine andere Materialstruktur oder die Beleuchtung der Stufe erreichen. Im Eingangsbereich sind Maßnahmen zu treffen, die Schmutz und Nässe zurückhalten. Diese wird beispielsweise erreicht, wenn in Gebäudeeingängen großflächige Fußabstreifmattern über der gesamten Durchgangsbreite – mindests 1,50 m tief – angeordnet werden.

Dusch- und Waschräume sowie unmittelbar damit in Verbindung stehende Umkleideräume sind mit Fußbodenbelägen auszustatten, die auch bei Nässe rutschhemmende Eigenschaften besitzen.

Kindertageseinrichtungen
Entsprechend der kinderspezifischen Nutzung müssen Böden rutschhemmend ausgeführt und leicht zu reinigen sein. Stolperstellen und Einzelstufen sind im Aufenthaltsbereich der Kinder grundsätzlich zu vermeiden. Einzelstufen müssen von angrenzenden Flächen unterscheidbar sein, wenn sie im Aufenthaltsbereich der Kinder unvermeidbar sind. In den Eingangsbereichen sind Maßnahmen zu treffen, die Nässe und Schmutz zurückhalten.

Vorteile Bodenbeschichtung Kindertagesstätte

Die Bodenbeschichtung bietet neben der leichten Pflege noch weitere Vorteile. Die ist nämlich in fast jeder erdenklichen Farbe oder Farbkombination erhältlich. Dadurch ist es möglich dem Boden der Kindertagesstätte einfach dem Boden die gewünschte Ausstrahlung zu verleihen. Räume lassen sich mit der richtigen Farbe beispielsweise fröhlich, frisch und verspielt oder beruhigend, sicher und geborgen gestalten. Durch Bodenfarben lassen sich auch Flächen abtrennen, so dass den Kleinen schnell klar wird, welcher Raum für welchen Zweck bestimmt ist.

Sichere Bodenbeschichtung für Kindertagesstätte

Bei Bodenbeschichtungen handelt es sich um Farbe. Viele Menschen sind der Meinung, dass Farbe und Kinder keine gute Kombination sind. Sie befürchten, dass Kinder schädliche Dämpfe einatmen könnten oder schädliche Stoffe in ihren Magen bekommen könnten. Sie sehen die Gefahr, dass diese ein Stückchen Farbe in den Mund oder schlucken könnten. Bei unserer Bodenbeschichtung besteht jedoch keine Gefahr. Unsere Bodenbeschichtungen sind garantiert frei von Lösungsmitteln. Das sind die schädlichsten Stoffe überhaupt, die sich in Farbsorten befinden. Unsere Bodenbeschichtung kann nicht abblättern, so dass kein Risiko besteht, dass Kinder kleine Stückchen abziehen und in den Mund nehmen.

Optimale Bodenbeschichtung für Kindertagesstätte

Der Unterboden muss völlig frei von Staub und Beschädigungen sein, um ein optimales und abnutzungsbeständiges Resultat zu erzielen. Es ist wichtig alte Farbschichten zu beseitigen. Manchmal ist es erforderlich den Boden zu grundieren, um sicherzugehen, dass der Boden auch wirklich vollkommen glatt und flach ist. Dann kann die Bodenbeschichtung gut drauf haften.

Öffentliche Verwaltungen

Wir befinden uns in einem öffentlichen Verwaltungsgebäude. Dieser Raum wurde gerade renoviert. Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt: Welcher Fußbodenbelag passt eigentlich am besten in eine öffentliche Verwaltung? Welche Punkt gilt es bei der Auswahl der Bodenbeläge zu berücksichtigen? Über welche Eigenschaft verfügt der ideale Bodenbelag für dieses Gebäude?

Bodenbeläge in öffentlichen Verwaltungsgebäuden müssen eine lange Lebensdauer mitbringen und idealerweise eine gute Bilanz im Kosten-Nutzenverhältnis aufweisen. Doch wird ein Bodenbelag meist nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Strapazfähigkeit gewählt. Er sollte ein modernes Design aufweisen und eine hohe Qualität haben. Belastbar, schalldämmend, robust und widerstandsfähig sind weitere Anforderungen an den Belag. Außerdem ist es wichtig, dass er antistatisch ist und zur Heizungsart passt. 

Daraus wird ersichtlich, dass sich nicht jeder Belag auch für das Büro eignet. Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung? Zunächst gilt es die Frage zu klären, welche Variante sich für den jeweiligen Zweck am ehesten eignet. 

Laminat

Laminat wird heutzutage oft in Büros verlegt. Der Vorteil ist, dass es sehr pflegeleicht ist und gepflegt aussieht. Durch die starke Beanspruchung in öffentlichen Verwaltungen ist es jedoch wichtig bei der Investition auf die Qualität zu achten. Je nach Nutzung des Bodens ist eine höhere Nutzungsklasse notwendig. Wenn die richtige Nutzungsklasse gewählt wurde, dann überzeugt Laminat durch seine Robustheit. Sehr günstiges Laminat ist besonders anfällig für Kratzer, Hochwertiges hingegen zerkratzt nicht so schnell.

Der Laminatfussboden imitiert das Aussehen eines höherwertigen Bodenbelags. Dabei handelt es sich in Wirklichkeit um eine preiswerte, aber dauerhafte Trägerschicht verleimte, mehr oder weniger dünne Dekorschicht aus Kunststoff. Mit Strukturprägungen und V-Fugen zwischen den Paneelen können etwa Parkettböden täuschend echt nachgeahmt werden.

Im besten Fall wird das Laminat im Bereich der Rollflächen der Bürostühle durch eine Bodenmatte geschützt.

Teppichboden

Teppich gilt noch immer als einer der beliebtesten Bodenbeläge im Bürobereich. Besonders im Bereich des Schallschutzes handelt es sich dabei um die beste Alternative. Teppich mit einer weichen, von vielen Faser gebildeten Oberfläche reflektiere die Schallwellen viel weniger als jedes andere Bodenmaterial.

Das gilt natürlich auch für Verwaltungsgebäude. Mit ihm lässt sich ideal Farbe ins Spiel bringen. Aufgrund der starken Beanspruchung in öffentlichen Verwaltung, ist es empfehlenswert ihn nicht zu hell zu wählen. Zudem ist es ratsam, dass er nicht zu grobschlingig und dick ist, weil ansonsten die Bewegung der Bürostühle sehr schwerfällig ausfällt. Um Druckstellen zu vermeiden, gilt es darauf zu achten, dass spezielle Bürostuhlrollen verwendet werden.

Hochwertige Industrieteppichböden sind äußerst pflegeleicht. Die meisten Schmutzmaterialien lassen sich einfach aufsaugen. Faserversiegelungen vermeiden erfolgreich das Eindringen flüssiger Materialien und damit die Fleckenbildung. Außerdem ermöglicht Teppich ein weiches, angenehmes Gehen.

Ebenso gilt es bei Teppichböden darauf zu achten, dass diese antistatisch sind. Dieses verhindert eine statische Aufladung der Verwaltungsmitarbeiter und die Funktionstüchtigkeit der verschiedenen Elektrogerät bleibt erhalten.

PVC

PVC-Böden sind eine weitere bequeme, aber umweltbelastende Alternative. Außerdem wirken sie oft etwas kühl. Um diesen Eindruck zu vermeiden, sollten farbige PVC-Böden verlegt werden.

Moderne PVC-Böden unterliegen strengen Prüfungen. Das heißt, sie sind frei von Lösemitteln und chemischen Zusätzen. Einige Hersteller arbeiten mit Ersatzstoffen wie Rapsöl oder Rizinusöl und verzichten vollständig auf ungesunde Materialien. Modere Beläge können daher bedenkenlos in Räumen verlegt werden, in denen sich dauerhaft Menschen aufhalten.

Bei einem regen Kundenverkehr sind Objekte bei feuchter Witterung schnell verschmutzt. Kehren, saugen oder feuchtes Wischen genügen, um Verschmutzungen zu beiseitigen. Wenn die richtige Nutzungsklasse gewählt wurde, ist der Boden sehr strapazierfähig. Da ein PVC-Boden sehr elastisch ist, entstehen weniger Gehgeräusche und der Boden ist fußwarm.

PVC- oder Vinylböden gibt es in unzähligen Varianten zum Beispiel mit Holz- oder Steinoptik. Es ist sogar möglich Vinyl so zu gestalten, dass sich die Oberfläche eines gewünschten Materials auch in der Struktur widerspiegelt. Ein Vinylboden sieht somit täuschend echt aus.

Vinylboden ist leicht zu verlegen. Zum Kürzen benötigen Sie keine Säge.

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